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Rochefort und sein Meereskulturgut
Mitte des 17. Jahrhunderts
verschlammt der Hafen von Brouage, und der Standort von Rochefort
wird durch Colbert gewählt, um einen Militärhafen und ein Arsenal zu
bauen.
Rochefort verdient einen Besuch, der
seinem einmaligen Meereskulturgut gewidmet ist. An 40 km im Norden
von Royan und an 35 km im Süden von La Rochelle,
diese `Ville neue' der Mitte des 17.
Jahrhunderts ist schnell zugänglich dank dem Viadukt auf Charente im
Dienst seit 1991 unterhalb der auf dem rechten Ufer gebauten Stadt
in einer Krümmung des Flusses. Vom Viadukt sieht man sehr sehr
flußaufwärts die Umladebrücke von Martrou, metallisches Kunstwerk
baut im Jahre 1900, Originallösung, um den Fluß zu überqueren, ohne
die Navigation zu stören.
Der Ursprung einer "neuen Stadt“
Mitte des 17. Jahrhunderts verschlammt
der Hafen von Brouage, und der Standort von Rochefort wird durch
Colbert gewählt, um einen Militärhafen und ein Arsenal zu bauen. Dieser
Standort an 15 km der Mündung von Charente wird gut vor den
englischen Bedrohungen durch Einfall geschützt und stellt eine gute
Basis für die Verteidigung der Küsten des Atlantiks dar.
Das Arsenal
Das Arsenal, das sich entlang Charentes
ausdehnt, ist ab 1666 verwirklicht worden und sah eine beträchtliche
Anzahl von Schiffen bis zu seiner Schließung im Jahre 1926 bauen.
Die Ausbesserungsformen für die Wartung und die Reparatur der
Schiffe erlauben, eine Idee der Größe der Schiffe zu haben.
Man kann die Baustelle der Konstruktion
der Antwort Hermione besuchen, die in Rochefort im 18. Jahrhundert
konstruiert ist, und die Fayette in die Vereinigten Staaten
begleitete. Es ist von Rochefort, daß Fayette in 1780 für seine
zweite Reise nach Amerika wegging.
Die königliche Seilerei
In der Mitte des Arsenals ist das
beeindruckend durch seine Dimensionen und seine Anteile erstaunlich
restaurierte lange Gebäude von 374 Metern. Man hat übel, sich
vorzustellen, daß dieses großartige Gebäude eine industrielle
Berufung hatte. Und jedoch ist diese königliche Seilherstellung, die
von 1666 bis 1670 auf Gitternetzen von Eichenbalken in Anbetracht
des Sumpfgebiets konstruiert ist, eine Zeugenaussage der
industriellen Architektur des 17. Jahrhunderts. Innerhalb wird man
ganz auch durch den unermeßlichen Saal beeindruckt, der den
Dimensionen der herzustellenden Seile angepaßt ist.
Die Werkzeuge und die Maschinen, die
benutzten Rohstoffe, die Verfahrensweisen und Methoden der
Herstellung werden sehr zugänglich vorgestellt. Szenen, die auf dem
Bordleben der Schiffe die zu dieser Zeit belebt wurden,
vervollständigen diesen spannenden Besuch. |